The Secret of Meditation


Sitzen kann die Hölle sein – vor dem Computer und mit dem gestressten Chef im Nacken – aber auch im Schneidersitz und in der Meditation, wenn der Rücken beginnt zu schmerzen und das Kopfkino dem Geist keine Ruhe lässt! Glücklicherweise gibt es mittlerweile genügend Techniken, mit denen wir uns bewusst in den Zustand der Gelassenheit befördern können.

Das Geheimnis der Meditation ist nämlich nicht das sorgenfreie Sitzen  in Schmerz oder Langeweile, sondern das Bewusstsein darüber, dass  wir Herr der Sinne und Chef über unseren Daseinszustand sind.

Glücklich durch Meditation

Meditation ist vielfältig einsetzbar. In buddhistischen Traditionen und religiösen Praktiken hat die Meditation sich mittlerweile von der spirituellen Weiterentwicklung auf kultureller Ebene manifestiert: Meditieren gehört in asiatischen Ländern zum Alltag. Der spirituelle Hintergrund spielt dabei nicht immer eine vorrangige Rolle. Die friedvolle Haltung, die ein Meditierender einnimmt, strahlt Ruhe und Gelassenheit aus – den Zustand den Buddha einst Glückseligkeit nannte und der im hektischen Leben viel zu häufig in Vergessenheit gerät. Meditation lässt uns bewusst in den Moment eintauchen – denn jeder Moment ist der Beweis der Lebendigkeit für die wir dankbar sein dürfen!

Moderne Meditation gegen Stress & Kopfschmerzen

Glücklich sein – das ist das höchste Ziel des Menschen, wird im Businesscontent und all der ambitionierten Zielsetzung aber oft vernachlässigt. Getrieben von Leistungsdruck und wirtschaftlichen Anforderungen verlieren wir das wertvollste und einzige, was wir tatsächlich besitzen und beherrschen können: Das Hier und Jetzt.

Die permanente Überlastung des Gehirns strapaziert unsere Nerven und macht sich in chronischen Stresszuständen bemerkbar. Das spüren wir nicht nur durch die negativen Vibes gestresster Menschen um uns herum, sondern oft auch durch Spannungskopfschmerzen oder Schlafprobleme. Wenn wir im Alltag nur noch funktionieren und uns dem Leistungsdruck beugen, vernachlässigen wir die Ruhephasen, die das System benötigt, um die Eindrücke der Außenwelt zu verarbeiten. Das Kopfkino am Abend hindert uns am Schlafen, und raubt uns die kostbare Zeit der Regeneration.

Immer mehr werden meditative Techniken im Business Bereich eingesetzt, um präventiv gegen stressbedingte Erkrankungen wie Burn-Out vorzugehen.

Durch regelmäßige Meditation schaffen wir einen Raum, der uns die Regungen des Geistes bewusst macht. Erst so können wir als reine Beobachter feststellen, was unser Unterbewusstsein beschäftigt und unserem Gehirn permanent Energie zieht, ohne das wir es bewusst wahrnehmen! Techniken, die das Bewusstsein auf einen Punkt, wie z.B. den Atem lenken, sollen dabei helfen in den bewussten Zustand des gegenwärtigen Moments zu kommen, ohne uns vom rasanten Kopfchaos überwältigen zu lassen.

Atem Meditation für die Entspannung

Der Atem ist das perfekte Sprachrohr, um mit dem Parasympathikus zu kommunizieren. Dieser Teil unseres Nervensystems sorgt für die Regeneration und die Entspannungsphasen, die unser Körper und unser Gehirn so dringend brauchen, um mit dem komplexen Leben in der Außenwelt klarzukommen. Im stressigen Alltag der heutigen Zeit ist unser System der permanenten Reizüberflutung ausgesetzt.

Die Beständigkeit, die uns ein ruhiger Atem gibt, vermittelt dem Nervensystem Ruhe und hilft uns zu entspannen. In bewussten Atempausen und in der Meditation können wir also direkt mit dem Nervensystem kommunizieren und ihm das Gefühl von Gelassenheit und Ruhe suggerieren.

Lies mehr zum Thema Atmung und wie durch den Abend deine Entspannung findest.

Mindful Meditation für mehr Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet gegenwärtig zu sein. In der Achtsamkeitsmeditation werden demnach Techniken gelehrt, die es uns ermöglichen volle Präsenz im Hier & Jetzt zu zeigen. Wir werden uns über den gegenwärtigen Moment bewusst und erlauben es uns schließlich mit vollem Bewusstsein darin zu verweilen, ohne uns von äußeren Einflüssen, Gedanken oder Emotionen ablenken zu lassen.

Buddha und andere Gelehrte gelangten durch diesen Zustand irgendwann zur spirituellen Erleuchtung. Auch wir erfahren die kleinen Lichtmomente des Lebens während des Alltags – nehmen sie nur nicht bewusst als diese wahr. In der Achtsamkeitsmeditation erlernen wir durch unterschiedliche Techniken bewusst in die Gegenwart, die Meditation und in das Gefühl von Glückseligkeit einzutauchen. So kannst du die deine Portion an Glückseligkeit und Sorgenfreiheit jederzeit nehmen und dich an das Glück an die erinnern!

Meditation durch Bewegung

In der Yoga Philosophie nach Pantanjali (und wie sie zumeist in den Yogaschulen der westlichen Welt unterrichtet wird), ist Dharana (Konzentration) die Vorstufe zur tatsächlichen Meditation. Konzentration wird vor allem dann benötigt, wenn wir uns herausfordernden Aufgaben widmen oder neue Dinge erlernen.

Jedes Kind weiß: Um neue Bewegungen oder Abfolgen zu erlernen müssen wir uns konzentrieren. Konzentration ermöglicht es uns den Fokus zu halten und äußere Faktoren auszublenden. Nicht umsonst sprechen wir vom “Tunnelblick”, den wir haben, wenn wir ein Ziel vor Augen haben und in absoluter Konzentration versinken.

Monotone Bewegungsabläufe pendeln sich schnell auf körperliche Ebene ein und bringen den Geist schließlich von einem konzentrierten in einen meditativen Zustand. Läufer, Radfahrer oder Schwimmer können den meditativen Zustand gut nachvollziehen, denn sie sind während der Bewegung voll und ganz in ihrem Element und können somit in den gegenwärtigen Moment eintauchen.

Yoga als Warm Up zur Meditation

Im Yoga nehmen wir bewusst eine Haltung ein in der wir für mehrere Atemzüge verweilen. Die Achtsamkeit, die benötigt wird, um sicher in einer Pose anzukommen, und der Atem, der die Zeit des Verweilens in einer Haltung bemisst, sind wichtige Aspekte der Meditation. Die Asanas im Yoga bereiten uns also nicht nur körperlich auf die Meditation im Sitzen vor indem sie unsere Hüften und den Rücken dehnen, sie geben uns vorab schon das richtige Mindset mit auf den Weg in die ultimative Meditation.

Mehr über die Idee des Hatha Yoga und wie Yoga uns auf die Meditation vorbereitet kannst du hier lesen:

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