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Yoga für den Stoffwechsel

Stoffwechsel

Das gesunde Ernährung und Bewegung den Stoffwechsel ankurbeln ist kein Geheimnis. Doch wusstest du, dass gerade Yoga zu einem gesunden Stoffwechsel beiträgt? Die folgenden Yoga Übungen verschaffen äußerliches und innerliches Wohlbefinden und bringen deinen Stoffwechsel auf Zack!

Der Begriff Stoffwechsel umfasst alle biochemischen Prozesse des menschlichen Körpers und bildet somit die Basis für alle wichtigen Vorgänge sowie ein gesundes Zusammenspiel der Organe.

Jedes Nahrungsmittel, das wir zu uns nehmen wird in seine kleinsten Bestandteile zerlegt, um die wichtigsten Nährstoffe herauszufiltern und entsprechend zu verändern.

Zu den häufigsten Erkrankungen, die Folge eines gestörten Stoffwechsels sind, gehören Übergewicht, Diabetes (Typ I+II), Schilddrüsenüber- und -unterfunktion sowie sämtliche Darmerkrankungen. Mehr zum Thema Stoffwechselerkrankungen findest du hier: https://www.gesundheit.de/krankheiten/druesen-und-hormone/stoffwechselerkrankungen

Bemerkbar macht sich ein langsamer Stoffwechsel meist durch schnelle Gewichtszunahme, Schläfrigkeit und Verdauungsstörungen.

Die Zersetzung der durch Nahrung aufgenommener Nährstoffe beginnt bereits beim Essen. Langsames Essen und gründliches Kauen sind daher der erste Schritt, um die darauffolgenden Verdauungsprozesse und den allgemeinen Stoffwechsel zu erleichtern.

Doch auch ausreichend Bewegung ist Voraussetzung für einen reibungslosen Stoffwechsel.

Beim Yoga trainierst du alle Muskelgruppen auf schonende Weise. Muskelaufbau steigert den Energiegrundumsatz, egal, ob während des Übens oder in der Entspannung. Kraftvolle Übungen, die zum Aufbau der Muskulatur dienen findest du in dieser Sequenz >>> Power Yoga 

Im Folgenden habe ich dir eine Übungsreihe von Yoga Haltungen zusammengestellt, die bei regelmäßiger Ausführung die Prozesse deiner Organtätigkeit und somit einen gesunden Stoffwechsel fördern.

 

Bhujangasana – die Cobra

Diese Haltung massiert den Unterleib sanft und eignet sich gut als Vorübung für den Bogen (siehe unten).

COBRA

Starte in einer Bauchlage, die Stirn liegt am Boden.

Lege die Hände im rechten Winkel zu deinen Ellenbogen ab.

Aktiviere die untere Bauchmuskulatur indem du das Schambein sanft in den Boden presst.

Hebe mit einer Einatmung den Rumpf. Halte die Ellenbogen dabei dicht an den Körperseiten.

Atme tief vom Bauch bis zum Herzen und bleibe hier für fünf tiefe Atemzüge.

 

Dhanurasana – der Bogen

Der Bogen öffnet den Herzraum. Durch eine tiefe Atmung werden der untere Bauch und die dort liegenden Organe stimuliert. Diese intensive Rückbeuge sollte nicht bei akuten Rückenproblemen oder während der Schwangerschaft ausgeführt werden!

bogen

Beuge beide Knie und greife dir die Außenseiten deiner Knöchel. Aktiviere die Bauchmuskulatur, um den unteren Rücken zu schützen.

Mit einer Einatmung ziehe dich an den Füßen nach oben, sodass sich Kopf, Schultern und Brustkorb von der Matte lösen.

Halte die Bauchmuskulatur auf Spannung und atme fünf Mal tief vom Bauch bis zum Herzen.

Wenn du dich hier wohlfühlst, kannst du über den unteren Bauch sanft auf und abschaukeln, um dem Unterleib und den Verdauungsorganen eine extra Massage zu geben.

 

Kontraktion im Dreibeinigen Hund

In dieser dynamischen Variante des herabschauenden Hundes werden die Bauchdecke und die darunter liegenden Organe massiert. Die dynamische Bewegung regen die Darmfunktion und somit Stoffwechsel- und Verdauungsprozesse an.

TLD TLDCONTRACT

Starte im herabschauenden Hund.

Hebe mit einer Einatmung das rechte Bein lang nach oben. Die Hüften sind dabei parallel.

Beuge mit einer Ausatmung das Knie, um den Oberschenkel dicht zur Bauchdecke ran zuziehen. Du kannst dabei den oberen Rücken runden.

Wiederhole diese Bewegung drei Mal dynamisch bevor du die Seiten wechselst.

 

Matsyendrasana – der Drehsitz

Die im Yoga beliebten Twists sind nicht nur eine Wohltat für die Wirbelsäule, sondern bei korrekter Ausführung und tiefer Atmung auch eine wohltuende Massage für sämtliche Bauchorgane.

TWIST

Starte im aufrechten Sitz. Klappe das linke Knie zur Seite und stelle den rechten Fuß an der Außenseite des Oberschenkels auf. Sollte sich dabei die rechte Pobacke vom Boden lösen, stelle den Fuß stattdessen vor das linke Knie. In dieser Haltung ist es wichtig, dass das Becken gut am Boden geerdet ist damit die Wirbelsäule schön lang bleibt!

Greife das aufgestellte Knie mit beiden Händen, um dich erstmal aufzurichten.

Hebe mit einer Einatmung den rechten Arm und stelle ihn mit einer Ausatmung hinter dem Körper am Boden ab. Versuche das Becken aufgerichtet und die Wirbelsäule lang zu halten.

Mit der nächsten Einatmung hebe nun den linken Arm, um mit der kommenden Ausatmung das aufgestellte Knie zu umarmen und tiefer in den Twist zu kommen.

Bleibe hier für fünf tiefe Atemzüge. Halte den Rücken dabei stets lang und atme vom Bauch bis zum Herzen.

 

Apanasana – eine verdauungsanregende Übung

Diese Asana regt Apana Vayu an. Im Yoga benennt man so den Wind, der für das Loslassen von Giftstoffen im Körper zuständig ist. In der westlichen Welt würde man von einer verdauungsanregenden Übung sprechen 😉

OSBAUCH

Beginne in einer Rückenlage.

Ziehe das Kinn sanft zum Brustbein und die Schultern weg von den Ohren.

Greife mit einer Ausatmung beide Knie und ziehe die Oberschenkel ganz dicht zum Bauch.

Achte darauf, dass der Rücken nun flach und lang am Boden liegt.

Bleibe hier so lange es für dich angenehm ist und atme dabei so tief du kannst in den Bauch. Versuche mit jeder Ausatmung die Oberschenkel noch dichter zur Bauchdecke zu ziehen.

Bei akuten Verdauungsbeschwerden kannst du die Beine auch dynamisch zum Körper ran (ausatmen) und wegziehen (einatmen).

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