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Warum Wasser wahre Wunder wirkt!

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“Wasser ist die treibende Kraft der Natur”, sagte Leonardo da Vinci einst. Dieses Zitat lässt sich von größeren Naturgewalten genauso auf die Natur des menschlichen Organismus übertragen. Ohne Wasser funktioniert nichts in unserem Körper. Egal ob Denkfähigkeit, Muskelarbeit oder organische Prozesse: Entziehen wir unserem Körper das flüssige Lebenselixier verlieren wir einen erheblichen Teil an Lebensqualität.

Neben der Luft zum Atmen und dem nächtlichen Erholungsschlaf ist Wasser der wichtigste Faktor für einen funktionierenden Organismus. Mit einem Gesamtanteil von 75 Prozent ist Wasser der wohl mächtigste Bestandteil unseres Körpers. Sowohl unser Gehirn als auch unsere Muskeln bestehen aus 75 Prozent der farblosen Flüssigkeit. Das Blut setzt sich sogar aus 92 Prozent Wasser zusammen.

 

Warum der Körper Wasser braucht

Jeder von uns hat wahrscheinlich schon einmal die Erfahrung gemacht ohne ersichtlichen Grund Kopfschmerzen oder Erschöpfung zu verspüren. Oft wird dann zur Kopfschmerztablette oder zum Kaffee gegriffen, obwohl die Lösung schon das Glas Wasser ohne Zusatz von Schmerzmitteln oder Koffein gewesen wäre. Wasser liefert Energie und hilft im erheblichen Maße bei der Zusammenarbeit von Gehirn und Nerven. Das Gehirn ist deshalb am dringendsten auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr angewiesen. Müdigkeit und Erschöpfung kann also ganz einfach durch ausreichendes Trinken vorgebeugt werden!

Mit ganzen 92 Prozent hat das Blut den größten Anteil an Wasser im menschlichen Körper. Wird dem Organismus zu wenig Flüssigkeit zugeführt kann sich das Blut verdicken und Bluthochdruck verursachen.

Wird der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt entzieht er dem Dickdarm Flüssigkeit. Dadurch werden Verstopfung und Verdauungsprobleme verursacht. Darüber hinaus tragen die im Trinkwasser enthaltenen Mineralstoffe zur allgemeinen Darmgesundheit bei.

Unsere Nieren sorgen für die Entgiftung durch die Ausscheidung überschüssiger Flüssigkeit. Wird ihnen bei der Arbeit der Zugriff auf die benötigte Menge an Wasser verwehrt kann dies zu erheblichen Störungen führen. Giftige Stoffe verbleiben im Körper und steigern die Anfälligkeit für Infekte und Krankheiten insbesondere im Blasen- und Nierenbereich.

Alle Knochen sind mit einer Knorpelschicht versehen, die vor schmerzhaften Reibungen zwischen den Gelenken schützen sollen. Dieser Puffereffekt kann nur durch einen hohen Wasseranteil wirken. Der einzige Weg die Produktion von Gelenkflüssigkeit kontinuierlich zu erhalten ist genügend Bewegung und die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit durch Wasser trinken!

 

Trinke wenn du durstig bist

Glücklicherweise ist unser Körper intelligent genug, um uns Signale zu senden wenn er Wasser benötigt. Bereits bei einem leichten Wassermangel von 0,5 Prozent setzt das Durstgefühl ein. Erst ein Defizit von zwei Prozent wirkt sich durch Leistungsminderung auf den Körper aus. Auch beim Wasser trinken gilt also: Höre auf deinen Körper und trinke wann immer du durstig bist.

 

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Auch Früchte und Lebensmittel mit hohem Flüssigkeitsgehalt können unseren Wasserhaushalt aufstocken.

 

Wasser macht schlank!

Mehrere Studien belegen, dass Wasser trinken tatsächlich zur Gewichtsabnahme führen kann. Da Wasser ein wichtiger Energielieferant ist wird bei einem Mangel mehr Energie aus den Zellen benötigt. Die verbrauchte Zellenergie wird dann durch Nahrungsaufnahme ausgeglichen – wir essen mehr! Ein weiterer Aspekt ist, dass getrunkenes Wasser innerhalb des Körpers erwärmt wird und dadurch zu einen höheren Energieverbrauch führt: somit werden beim regelmäßigen Wasser trinken zusätzlich Kalorien verbrannt! Hinzu kommt, dass Wasser den Magen auf angenehme Art und Weise füllt und somit Heißhungerattacken vorbeugt. Aus diesem Grund wird oft dazu geraten vor dem Essen ein Glas stilles Wasser zu trinken.

 

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Heißes Wasser mit geriebenem Ingwer und einem Spritzer Zitrone stärken die Abwehrkräfte und kurbeln den Stoffwechsel an.

 

Wie viel Wasser ist gesund?

Bis zu drei Liter Wasser benötigt der menschliche Organismus, um vernünftig arbeiten zu können. Um diesen Tagesbedarf zu decken kann neben den 1,5 bis 2 Litern, die man durch’s reine Trinken zu sich nimmt, Wasser über die Lebensmittelaufnahme zugeführt werden.

Tatsächlich kann selbst Wasser in zu hohem Maße zu erheblichen Schäden innerhalb des Organismus führen. Vor allem bei Herz- und Nierenerkrankungen sollte das Trinken auf eine vom Arzt festgelegte Menge beschränkt werden. Generell gilt: Lieber regelmäßig und über den Tag verteilt trinken anstatt literweise Wasser auf einmal zu sich zu nehmen, um den Körper und die Organe nicht zu überfordern.

Sporttreibende und Menschen mit einer höheren Energiebilanz sollten je nach körperlicher Konstitution mehr Wasser zu sich nehmen. Bereits bei einem geringen Flüssigkeitsmangel nimmt die Leistungsfähigkeit der Muskeln ab und kann die Effizienz des Trainings mindern. Vor allem bei Cardiobasierten Sportarten sollten vor und während des Sports nur kleine Schlücke getrunken werden.

 

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Wasserflaschen aus Edelstahl eignen sich besonders gut für Sportler!

 

So nimmst du mehr Wasser zu dir

Trinke direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas stilles Wasser, um das Flüssigkeitsdepot in deinem Körper wieder aufzufüllen. Du wirst merken wie diese kleine Erfrischung dich vitaler in den Tag starten lässt!

Pimp your water! Wasser schmeckt dir zu langweilig? Vor allem im Sommer lechzt der Gaumen oft nach einer fruchtigen Erfrischung. Werte dein Wasser mit vitaminreichen und leckeren Zutaten auf. Vor allem Ingwer, Zitrone und frische Kräuter wie Minze oder Basilikum machen sich gut im sommerlichen Erfrischungsdrink. Gurken, Tiefkühbeeren oder frische Orangenscheiben bleiben auch nach dem Trinken noch eine fruchtige Leckerei.

Greife zu wasserreichen Nahrungsmitteln: Dazu gehören vor allem Gurken, Wassermelonen, Kopfsalat, Spargel und Zucchini. Aber auch Erdbeeren, Zitrusfrüchte und Pilze punkten neben ihrem hohen Nährstoffgehalt mit einem Wasseranteil von über neunzig Prozent. Weitere reichhaltige Lebensmittel, die nicht auf deinem Speiseplan fehlen sollten findest du hier in meinem Artikel zum Thema Superfoods.

Halte stets etwas zu trinken bereit, sodass du beim einsetzenden Durstgefühl direkt zur Flasche greifen kannst! Bei geregelten Arbeitszeiten reicht es schon dein Getränk in sichtbarer Nähe stehen zu haben. So wirst du ständig an das überlebenswichtige Trinken erinnert.

Schaffe dir eine handliche und wieder auffüllbare Wasserflasche an, die du zum Sport mitnehmen kannst. Sehr empfehlenswert sind Flaschen aus Edelstahl. Diese halten Getränke vor allem im Sommer möglichst kühl, sind sehr pflegeleicht und geben keine Schadstoffe an dein Trinkwasser ab.

Lege dir feste Trinkzeiten fest. Neben dem Glas Wasser am Morgen kannst du Routine in deinen Trinkalltag bringen indem du beispielsweise vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser trinkst. Das füllt den Magen auf angenehme Weise und du kommst deinem täglichen Flüssigkeitsbedarf Stück für Stück näher. Denke am Abend nochmal an den vergangenen Tag zurück: Hast du genügend getrunken oder besteht Nachholbedarf? Vor allem vor dem Schlafengehen gibt dir eine Kanne heißes Wasser mit Kräutertee ein wohliges Gefühl im Bauch.

 

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Zitrusfrüchte, Beeren, frische Kräuter oder Gurkenscheiben sorgen für Abwechslung im Trinkwasser!

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1 Comment

  1. Zucker braucht kein Mensch! | SaraLyn says:

    […] Sie sind lecker, erfrischend und werden oft als Obstersatz konsumiert: Fruchtsäfte. Leider weisen Säfte deutlich weniger Ballaststoffe als das ursprüngliche Obst auf und die hohe Konzentration an natürlichem Fruchtzucker lässt den Blutzuckerspiegel enorm schnell ansteigen. Unterschieden werden sollte außerdem zwischen den verschiedenen Begrifflichkeiten unter denen die angeblich so natürlichen Getränke verkauft werden. Alles was sich “Fruchtsaft” nennt unterliegt einer gesetzlich festgelegten Verordnung und muss daher vollständig aus Frucht bestehen. Anders ist dies bei Fruchtnektar. Hier liegt der Fruchtanteil gerade Mal zwischen 25 und 50 Prozent. Für die Süße werden hier Zuckerzusätze verwendet. Immerhin dürfen diese laut Verordnung keine Aromastoffe enthalten. In allen anderen Fruchtsaftgetränken findet man diese neben anderen Zusätzen, die aus großen Mengen Zucker bestehen. Säfte sollten genauso wie Limonaden und Cola spärlich verzehrt werden. Um dem Erfrischungsgetränk trotzdem eine fruchtige Note zu verpassen, können natürliche Fruchtsäfte mit Wasser verdünnt oder als Schorle getrunken werden. Weitere Tipps für fruchtige Erfrischungsdrinks findest du hier >> Warum Wasser wahre wunder w… […]

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