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Superfood mal supergünstig!

mandeln

Superfood mal supergünstig!

Superfoods sind buchstäblich in aller Munde. Goji-Beeren und Chia-Samen haben im Sturm die Reformhäuser und unsere Herzen erobert. Gerne geben wir da mal den einen oder anderen Euro mehr aus, um unserem Körper die gehörige Portion Superkräfte zu gönnen. Gut für unseren Organismus? Ja bestimmt. Gut für unser monatliches Einkaufsbudget? Eher weniger. Glücklicherweise gibt es genügend Superfoods, die vielleicht nicht als solche gehyped werden dafür aber um einiges günstiger und mindestens genauso wirkungsvoll sind!

 

Mandeln

mandeln

Nummer Eins der unterschätzten Superfoods ist ein altbekannter Freund, den man zumindest aus der Weihnachtsbäckerei kennt. Abgesehen von Mandelhörnchen und Marzipantorte sollte die Mandel aber auch als solche in den täglichen Speiseplan integriert werden. Das uralte Steinobst hilf besonders bei Magnesium- und Calciummangel. Wissenschaftliche Studien konnten sogar belegen, dass die kleinen Mandelkernchen die Knochendichte positiv beeinflussen. Weitere Untersuchungen zeigten, dass eine vermehrte Zunahme von Mandeln zu einem gesunden Cholesterinspiegel beiträgt. Zudem liefert der kleine Superkern eine bemerkenswerte Menge an Vitamin B und E. Diese sind für die Energieversorgung der Zellen, die Stärkung unserer Nerven sowie den Schutz vor freien Radikalen in unserem Organismus zuständig. Aufgrund ihres hohen Anteils an ungesättigten Fetten sind Mandeln zwar sehr sättigend, Dickmacher jedoch nicht! Ganz im Gegenteil: Mandelkerne wirken prebiotisch und basisch und sind daher eine Wohltat für die Darmflora. Das Beste: Mandelkerne findest du in jeder Backabteilung – und das zu fairen Preisen.

Datteln

Datteln

Unheimlich süß, unverschämt lecker und trotzdem so gesund: Die Dattel ist die wohl süßeste Versuchung unter den Superfoods. Ein schlechtes Gewissen braucht man beim Naschen aber nicht haben. Die Frucht aus dem Orient hat zwar einen superhohen Zuckeranteil, die darin enthaltene Glucose und Fructose lassen den Blutzuckerspiegel aber nur langsam ansteigen und verhindern dadurch weitere Heißhungerattacken. Durch den hohen Zuckergehalt ist die Dattel außerdem ein idealer Energielieferant, der den menschlichen Organismus sowohl bei körperlicher als auch bei geistiger Ausdauer wach und leistungsstark hält. In ihren Herkunftsländern, wie Israel, Iran, Pakistan, Ägypten oder Saudi-Arabien, gilt die Dattel als Grundnahrungsmittel. Da sie kaum Fett dafür aber viele Ballaststoffe enthält dient sie dort teilweise sogar als Brot- oder Fleischersatz. Ihr Kalium-Gehalt ist dabei doppelt so hoch wie der einer Banane und hat daher eine blutdrucksenkende und stresshemmende Wirkung. Die tägliche Zufuhr von Datteln ist darüber hinaus wertvoll für die Gesundheit des Herzens, einen gesunden Stoffwechsel sowie die Ausschüttung von Glückshormonen. Die Frucht des Orients ist der ideale Snack für Naschkatzen, Sportler und Büroarbeiter. Ohne künstliche Zusatzstoffe und Industriezucker findest du sie in jedem türkischen oder orientalischen Gemüseladen oder Supermarkt zum unschlagbaren Preis!

Kürbiskerne

Kürbiskerne

Im Brot, im Müsli, im Salat oder einfach so zum Snacken. Es ist nicht schwierig Kürbiskerne im täglichen Speiseplan unterzubringen. Die knackigen Kernchen werten aber nicht nur jede Mahlzeit auf, sondern sind dazu noch echte Vitaminbomben. Neben den Vitaminen A, B, C und E enthalten sie einen hohen Anteil an Kalzium, Magnesium und Zink. Was die Kürbiskerne allerdings besonders gesund macht sind ihre Phytosterine. Die bioaktiven Inhaltsstoffe helfen sowohl präventiv als auch regenerativ bei Blasen- und Prostatabeschwerden. Nicht umsonst werden sie in hochkonzertrierter Form sogar in der medizinischen Therapie genutzt. Auch der Schönheit wegen sollten Kürbiskerne fester Bestandteil der täglichen Nahrungszufuhr sein, denn ihr Zink- und Magnesiumanteil hält Haut und Haare schön und gesund. Das wohl beste daran: Kürbiskerne müssen nicht wie andere exotische Samen, Nüsse oder Kerne um die halbe Welt reisen, um auf unserem Kürbiskernbrötchen zu landen und können deshalb auch mit einem ökologisch guten Gewissen verzehrt werden.

Avocados

avocado

Das Fett nicht immer schlecht ist beweist das nächste Superfood. Die Avocado ist neben der Olive die fettigste Frucht und dennoch unwahrscheinlich gesund. Die ungesättigten Fettsäuren regulieren den Cholesterinspiegel und bieten die ideale Alternative zu Butter, Sahne oder Brotaufstrich. Wissenschaftler haben in dem hohen Fettgehalt der grünen Birnenfrucht das Avocatin B entdeckt, welches sogar vor Krebs schützen und auch bei an Leukämie Erkrankten Erfolge bei der Regeneration zeigen soll. Doch nicht nur ihr hoher Fettanteil, sondern auch der hohe Wert an Vitaminen hat seinen Nutzen. Das Vitamin A in der Avocado ist vor allem an der Blutbildung beteiligt und fördert gesunde Zähne und Knochen sowie die Sehstärke. Auch in Sachen Kosmetik hat die grüne Superfrucht einiges vorzuweisen. Mittlerweile findest du sie in vielen natürlich hergestellten Haar- und Hautpflegeprodukten, denn die ungesättigten Fettsäuren sind ein hervorragender Feuchtigkeitsspender. Essreife Avocados findest du mittlerweile bei jedem Discounter.

Ingwer

Ingwer

Ingwer ist eines der vielfältigsten und gesündesten Nahrungsmittel, das wir für gut und günstig immer im Haus haben sollten ist. Schon seit tausenden von Jahren schätzt die asiatische Medizin die Heilkräfte des Wurzelgemüse. Ingwer ist ein wahres Wundermittel, denn es hilft bei akuter Übelkeit, Magenbeschwerden, Migräne und Husten. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die asiatische Wurzel auch Muskelschmerzen und Gelenkbeschwerden lindert. Mal abgesehen davon: Eine heiße Kanne Ingwertee am Morgen ist nicht nur unwahrscheinlich günstig, sondern wirkt belebend, vitalisierend und regt den Stoffwechsel an!

 

Zitronen

zitronen

Passend zum frischen Ingwertee sollte auch ein kleiner Spritzer Zitronensaft nicht fehlen. Wie wir wissen macht sauer nicht nur lustig, sondern gesund! Der hohe Vitamin C-Gehalt einer Zitrone stärkt unser Immunsystem und schützt unseren Körper vor Infektionen. Darüber hinaus nährt das in Zitronen vorhandene Kalium Nerven- und Gehirnzellen, regt die Verdauung an und hilft selbst bei Herzproblemen. Vor allem im Zusammenspiel mit den Superkräften des Ingwers können die gelben Muntermacher wahre Wunder bewirken: Ein heißes Wasser mit Zitrone fördert die Verdauung, lindert Muskel- und Gelenkschmerzen und wirkt wohltuend bei Erkältungen. Doch beim Verzehr einer Zitrone spart man nicht nur beim Einkauf, sondern auch bei der Verwertung, denn allein die Schale einer Zitrone enthält eine sagenhafte Vielfalt an medizinischen Wirkstoffen, wie ätherischen Ölen, Citronella und Vitamin C. In geriebener Form ist diese vor allem beim Backen und für Süßspeisen verwendbar!

Beeren

beeren

Goji, Aronia, Aquai. Diese drei Superbeeren machen uns das Leben gesund und dennoch schwer, denn sie kosten ein kleines Vermögen. Zwischen all den Superstars, die wir in getrockneter oder pulvriger Form im Bio-Regal finden, sind unsere herkömmlichen Beeren-Freunde ganz in Vergessenheit geraten. Dabei wachsen auch bei uns die Superbeeren just an den Sträuchern. Heidelbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Holunderbeeren und Brombeeren: Bei so viel Auswahl an regionalen Sorten sollte es fast verboten werden Beeren aus China oder Brasilien zu importieren. Das Geheimnis der kleinen Vitaminbomben liegt nämlich nicht in ihrer Herkunft, sondern in ihren Farbpigmenten. Die Anthocyane, die sich in roten und schwarzen Beerenfrüchten verbergen, haben antioxidantische Fähigkeiten mit denen sie freie Radikale aus unserem Organismus vertreiben. Mit anderen Worten: Rote und schwarze Beeren schützen uns vor Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Gelenke, der Augen, unserer Haut und Nieren und nicht zuletzt vor lebensbedrohlichen Substanzen, die Krebs auslösen können. Und damit in Zukunft auch die Chinesen und Südamerikaner etwas von ihren regionalen Superbeeren haben, sollten wir uns mit dem zufrieden geben was wir hierzulande haben. Für eine lange und schone Lagerung muss man dabei nicht auf pulverisierte oder getrocknete Beeren aus anderen Kontinenten zurückgreifen, sondern entscheidet sich für die regionale und gleichzeitig sparsame Variante: ungezuckerte Tiefkühlbeeren!

Sauerkraut

Sauerkraut

Sauerkraut bringt man in erster Linie wohl in Verbindung mit deftiger Hausmannskost, wie Würstchen und Kartoffeln. Das heimische Kraut ist zwar eine ideale Beilage für Kassler & Co, vor allem ist es aber ein erstklassiger Lieferant für Probiotika, die den Magen- und Darmtrakt vor schädlichen Bakterien schützen. Der hohe Vitamin B 12 Gehalt ist nicht umsonst eine hervorragende Ergänzung zu deftigen Fleischgerichten, denn oftmals leiden besonders Fleischfresser unter einer gestörten Darmflora. Sauerkraut kann dabei sogar einen höheren Anteil an den darmfreundlichen Probiotika aufweisen als sein Ursprungsprodukt, der Weißkohl. Besonders nach der Einnahme von entzündungshemmenden Antibiotika sollte das fermentierte Kraut verzehrt werden, um den Darm wieder intakt zu bringen. Doch auch so sollte man öfter zu einem Glas Sauerkrautsaft oder einer Portion unbehandelten Sauerkraut greifen, denn eine gesunde Darmflora beugt nicht nur ernsthaften Erkrankungen vor sondern fördert ein gesundes Immunsystem und das gesamte Wohlbefinden. Zeit also das gute alte Sauerkraut von der Beilage zur Hauptspeise auf dem Menüplan zu befördern!

 

Grünes Blattgemüse

spinat

Ja auch beim Thema Superfoods kommt man nicht am Grünzeugs vorbei. Seit der Kindheit weiß jeder: Groß und stark wird man nur wenn man viel Grünes isst. Tatsächlich handelt es sich bei Popeye nicht um einen Food-Mythos, sondern um die Realität: Grünes Gemüse verleiht Superkräfte. Vielleicht mutierst du nicht gleich zum Hulk wenn du deine täglich Zufuhr an grünem Gemüse aufstockst, dein Körper wird es dir trotzdem danken! Spinat und Co enthalten einen unschlagbar hohen Wert an Vitalstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Aber nicht umsonst wird vor allem die Farbe Grün als Synonym für gesund genutzt: Der grüne Farbstoff Chlorophyll hilft unserem Körper beim Aufbau neuer Blutzellen und bei der Regeneration von Krebserregern! Grün ist und bleibt also unverzichtbar. Ein großer Salat, eine ordentliche Portion Spinat und einfach mal ein paar grüne Kräuter zwischendurch reichen schon aus, um den Körper besser vor Krankheiten wie Diabetes, Demenz oder Darmkrebs zu schützen.

Auch ich hab mich an eine dreitägige “grüne Diät” gewagt. Meinen kleinen Erfahrungsbericht dazu, kannst du hier lesen >>>

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2 Comments

  1. Gesundes Frühstück leicht gemacht! | SaraLyn says:

    […] Bist du körperlich aktiv bei der Arbeit? Benötigst du viel Energie? Dann sorge für ausreichend Kohlenhydrate in Form von Haferflocken, Bananen oder Datteln. Verlangt dein Bürojob geistige und mentale Ausdauer? Dann achte auf genügend Nervennahrung wie Nüsse oder Kerne. Anregungen und Ideen für supergesunde Zutaten findest du hier: http://saralyn.de/superfood-mal-supergunstig/ […]

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