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So wirst du endlich fit!

grundfitness

Nicht nur der Sommer, sondern auch die körperliche Fitness lässt auf sich warten? Hier kommen ein paar Tipps den Kreislauf aus Trägheit und Bewegungsmangel zu durchbrechen!

Nach einem neun Stunden Arbeitstag fällt es den meisten oft schwer sich aufzuraffen und das Fitnessstudio anzusteuern. Allein für das Gewissen geht monatlich ein Batzen Geld für die Gebühr im Sportverein drauf und auch wenn du dich am Abend ein weiteres Mal für die Couch und gegen den Sport entscheidest, versprichst du dir selbst hoch und heilig: Nächste Woche fange ich an! Leider finden die meisten auch am kommenden Montag eine Ausrede für die mangelnde Motivation sich zum Sport zu bewegen und so nimmt der Teufelskreis seinen Lauf: Der Schmerz im Rücken wird schlimmer, die Verhärtung im Nacken stärker und das Wohlstandsbäuchlein größer.

 

Probiere dich aus!

Ist der innere Schweinehund erstmal überwunden zieht es viele zunächst ins Fitnessstudio. Nach der Einführung ins Gerätetraining und dem gelegentlichen Schnuppern in das abwechslungsreiche Kursprogramm ist die Bequemlichkeit meist zu groß sich nach anderen Alternativen umzuschauen. Notwendig ist das nicht immer, lohnen tut es sich in den meisten Fällen allerdings schon. Mit Sicherheit gibt es irgendetwas, das du schon immer mal ausprobieren wolltest, es aber nie richtig angegangen bist. Vielleicht weil dir das Beitreten in eine Kung Fu Gruppe irgendwie absurd erschien oder du dich für’s Ballett “zu dick” gefühlt hast. Hier gilt es den nächsten Schweinehund zu überwinden. Sport sollte Spaß machen und wenn der routinierte Gang auf den Stepper im Fitnessstudio nur zur weiteren Verpflichtung  gegenüber deines Gewissens wird macht das weder dich noch deinen Körper glücklich. Idealerweise bieten die meisten Fitnessstudios ein so vielfältiges Kursprogramm an, das Teilnehmern das Entdecken der verschiedensten Sportarten und Trainingskonzepte ermöglicht. Du musst ja nicht gleich die Tour de France mitfahren – der Cyclingkurs in deinem Fitnessstudio ist für einen Neueinsteiger genauso anstrengend. Und anstatt darüber zu trauern, dass es für eine Karriere als Profischwimmer zu spät ist, solltest du dich vielleicht erstmal nach dem nächsten Kraulkurs umschauen.

 

friendsVerbinde dich!

Das Schöne am Sporttreiben ist: Du musst es nicht alleine tun. Hast du dich nicht den ganzen Tag im Büro vor dem PC verschanzt, um dem nervigen Getratsche der Kollegen zu entgehen oder dich vor der nächsten Standpauke des Chefs zu drücken? Eine gemütliche Joggingrunde mit der besten Freundin ist die perfekte Gelegenheit, um sich über das nervenaufreibende Bürogeschehen auszukotzen und dabei auch noch was gegen die überschüssigen Pfunde zu tun. Und auch wenn sich einfach niemand zum abendlichen Laufen findet, so wirst du im Yogakurs oder im Sportverein bestimmt neue Leute kennenlernen, die nicht zwangsläufig deine besten Freunde werden, aber zumindest nicht deine Arbeitskollegen sind 😉

 

 

 

Sei geduldig!

Die Motivation ist klein, dafür ist die Ungeduld um so größer. Als Teil einer Leistungsgesellschaft erwarten wir schnelle und vor allem sichtbare Ergebnisse. Ist die Motivation erstmal da, kann man sie kaum noch stoppen. Dabei ist es enorm wichtig dem Körper seine Eingewöhnungszeit zu geben und das Training in kleinen Etappen zu steigern. Beginne mit zwei Sporteinheiten in der Woche. Entscheide dich dabei gezielt für Sportarten, die dir Freude bereiten und in denen du dein Leistungsniveau steigern möchtest. Vor allem zu Beginn körperlichen Trainings ist es wichtig Bewegungsabläufe kontinuierlich zu wiederholen. Nur so können sich deine Muskeln koordinativ abstimmen und an die neuen Anforderungen anpassen. Selbstverständlich ist es legitim – und manchmal sogar notwendig – mehrere Dinge auszuprobieren, um entscheiden zu können welches Trainingsformat zu dir passt. Hast du dich dann für eins entschieden solltest du aber dabei bleiben. Du wirst schon bald feststellen: Ausdauer und Geduld zahlen sich aus!

 

 

TREPPENBeweg dich!

Gerade für Neu- oder Wiedereinsteiger ist es wichtig den Körper langsam an die neuen Anforderungen zu gewöhnen. Vor allem wenn bestimmte Muskelgruppen noch nicht ausgeprägt genug sind sollten regelmäßige und schonende Bewegungen dem Sport vorgezogen werden. Um die Kondition Stück für Stück aufzubauen, ist es wichtig, dass du dich nicht nur während deines Trainings, sondern auch im Alltag ausreichend bewegst. Körperliche Aktivitäten sind schnurstracks in den Tagesablauf eingebunden: Öfter mal die Treppen nehmen, das Auto stehen lassen und stattdessen auf’s Fahrrad schwingen oder beim nächsten Mal den Rucksack aufschnallen, um die Einkäufe zu Fuß zu erledigen. Du wirst merken, dass sich durch diese scheinbar minimalen Veränderungen im Alltag deine körperliche Grundfitness enorm profitiert.

 

Gönn dir!

Hat man erstmal ein gesundes Maß an körperlicher Fitness gewonnen ist das nächste Ziel auch fit zu bleiben! Ebenso wichtig wie regelmäßige Bewegung und sportliche Aktivitäten sind die ausreichenden Regenerationsphasen. Nur ein ausgeruhter Körper ist im Stande sportliche Glanzleistungen zu erbringen. Nach jeder sportlichen Einheit – sei es Kampfsport, Aerobic oder Krafttraining – sollten zehn Minuten für ein Cool Down eingeplant werden. Ratsam ist es fünf Minuten für passives oder aktives Dehnen der Muskulatur zu nutzen. Die übrige Zeit sollte in einer entspannten Haltung (z.B. in der Rückenlage) verbracht werden. So kann der Kreislauf langsam herunterfahren und die Stoffwechselvorgänge können langsam ihre Arbeit aufnehmen. Um dem gesamten Körper die wichtigen Momente der Entspannung zu ermöglichen sollte auch die Atmung und der geistige Zustand zur Ruhe gebracht werden. Eine kleine beruhigende Atemübung findest du hier >>> Atemübung zur Regeneration. Auch zwischen den Tagen in der Woche an denen du Sport treibst solltest du dir deine wohlverdienten Pausen gönnen. Mit der Zeit wirst du merken, dass du die Trainingsintensität steigern kannst. Dennoch sollte zwischen den Einheiten genügend Zeit verstreichen. In der Regel beträgt eine ideale Regenerationsphase zwischen zwei Trainingseinheiten volle 24 Stunden in denen kein Sport getrieben werden sollte. Genügend Zeit also, um sich anderen Dingen zu widmen – so wie z.B. der gesunden Ernährung, die für körperlicher Fitness mindestens genauso wichtig ist wie der Sport 😉 Nähere Infos zum Thema Regeneration findest du hier >>> Trainingserfolg im Sport durch Pausen.

 

 

 

 

 

 

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